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Was macht man, wenn Corona den Arbeitgeber aus dem Wasser bläst?

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Eine Frage, die sich in diesem Jahr wohl viele stellen müssen, ob sie nun wollen oder nicht. Wie viele es werden, wird der kommende Herbst erst noch zeigen. Eines ist jedoch jetzt schon klar: ein „zurück zu Normal“ wird es nicht geben. Die Pandemie hat uns die Verletzlichkeit unserer eingefahrenen Systeme sehr deutlich vor Augen geführt.
Der schlagartige Einbruch ganzer Märkte und Branchen erwischte uns kalt, schnell und hart. Doch auch wenn es banal klingt: in jedem Ende steckt ein Anfang. Und vor allem die Chance, alles auf null zu stellen, zu hinterfragen, das Bewährte weiterzuführen und sich von sinnlos gewordenen Arbeitsweisen zu verabschieden.
Doch zu wissen, was nicht funktioniert hat, ist noch nicht mal die halbe Miete. Spannender ist die Frage, wie es weiter gehen kann – und wohin.

Start-up nach 20 Jahren

Für uns war eines schnell klar: wir wollten im Kernteam zusammen weitermachen. Mit kombinierten 50 Jahren Branchenerfahrung – für drei Leute sicher kein schlechter Wert – sind wir wahrlich keine Frischlinge. Und trotzdem ist asocio in gewisser Weise ein Start-up. Nach einer Insolvenz fehlt es erst einmal an allem, was einem über die Jahre als selbstverständlich erschien, angefangen von der IT-Infrastruktur bis hin zum vertrauten Büro. Kein Dienstleister mehr, der sich um Telefon, Computer, Passwörter und Emails kümmert, keine Mediaagentur und auch kein Reinigungsdienst.

Dafür aber auch kein Ballast, kein Dickicht aus gewachsenen Strukturen und vor allem: keine Abhängigkeiten.

Die Chancen nehmen, wie sie kommen

Eine solche Situation birgt eine große Möglichkeit in sich – wenn man es schafft, die Spinnweben der depressiven Stimmung abzuschütteln und sich frei macht, auf eine neue, spannende Reise ins Unbekannte aufzubrechen. Wenn Sie meinen, dass das etwas pathetisch klingt: ja, das stimmt, aber so fühlt es sich an. Denn wir haben zum ersten Mal alles komplett selbst aufgesetzt, von der Mail bis zur Homepage. Inmitten einer globalen Situation, die wir alle so noch nicht erlebt haben, stellen wir uns langsam aber kontinuierlich neu auf und bündeln unsere Erfahrung, unser Wissen – und lernen täglich dazu. Wir haben uns die Freiheit genommen, uns unsere Aufgaben selbst neu zu definieren, uns die Entwicklungen mit frischen Augen anzusehen und so unser Profil für unsere Auftraggeber und Kandidaten zu schärfen.

Consulting-Baukasten

Consulting als Baukasten neu interpretiert

Jeder Neuanfang beginnt zwangsläufig mit einer Rückschau. Was war gut, was haben wir versiebt, wo sind wir falsch abgebogen. Selbstkritik schmerzt zwar, aber sie heilt, schafft Abstand und öffnet den Blick. Uns ist klar geworden, dass wir seit Jahren weit mehr als „nur“ Personalvermittlung und Arbeitnehmerüberlassung gemacht haben. Beratung in sehr vielen Aspekten des Personalwesens war immer Bestandteil unserer Arbeit – nur haben wir das wohl nie richtig kommuniziert.
Auch hier haben wir gelernt. Entstanden ist unser modulares Konzept, mit dem Sie uns und unsere Leistungen je nach Bedarf aus einem Baukasten zusammenstellen können.
Hierzu gibt es sehr bald mehr.

Froh, mit frischer Palette wieder zurück zu sein

Für heute sind wir erst einmal froh, sagen zu können: ja, wir sind zurück. Wie sich die Dinge entwickeln, werden wir sehen – wir jedenfalls sind sehr optimistisch.
Und: wir freuen uns auf die Reise in unbekannte, neue Gewässer. Hoffentlich zusammen mit Ihnen.

Ihr asocio Team

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